CBD Öl vs. CBD Blüten – Was ist besser ?
Von Andreas Grützner – Gründer von PURPLE GROWS
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Cannabis und allen seinen Möglichkeiten und Facetten. Allein zu wissen, dass Cannabis und Wirkung nicht gleich High und Droge bedeutet, hat mich immer tiefer in diese Welt einsteigen lassen. Und sie ist einfach riesig und überwältigend. Dies war auch der Antrieb dies hinauszutragen, denn die Natur insgesamt hat einfach so viel zu bieten, wo der Mensch versucht sie nachzustellen. Auf der Reise durch diese einzigartige Welt fanden sich immer neue Naturwunder, welche gar nicht so neu sind, sondern teilweise auf Jahrtausende alte Erkenntnisse basieren. Finde sie mit uns in den Beiträgen.
CBD-Öl vs. CBD-Blüten – was ist DEIN richtiges Produkt?
Ein umfassender, evidenzbasierter Leitfaden, in dem wir Wirkung, Bioverfügbarkeit, Anwendungsmöglichkeiten, Risiken, Dosierung und wissenschaftliche Studien beleuchten. Lass dich inspirieren!
Inhaltsverzeichnis:
- Was ist der Unterschied?
- Bioverfügbarkeit & Pharmakokinetik
- Wirkung & Entourage-Effekt
- Anwendungsformen & Dosierung
- Risiken & Wechselwirkungen
- Kurzvergleich
- FAQ
- Wissenschaftliche Quellen
Was ist der Unterschied zwischen CBD-Öl und CBD-Blüten?
CBD-Öl ist ein extrahiertes Produkt, bei dem Cannabidiol (CBD) in einem Trägeröl gelöst ist (z. B. MCT, Olivenöl). Bei PURPLE GROWS verwenden wir ein hochwertiges MCT-Öl. Es gibt Isolate (praktisch reines CBD), Broad-Spectrum (mehrere Cannabinoide und Terpene, aber kein THC) und Full-Spectrum (enthält geringe THC-Anteile, hier bei uns unter 0,2 %).
CBD-Blüten sind die getrockneten Blüten der Hanfpflanze. Sie enthalten das volle Pflanzenprofil von Cannabinoiden, Terpenen und Flavonoiden. Blüten werden in der Regel vaporisiert oder geraucht, können aber auch zu Ölen verarbeitet werden. Unsere verwendeten CBD Blüten stechen dahingehend heraus, und dafür haben wir uns in unserer Gemeinschaft verpflichtet, dass sie nicht zusätzlich behandelt werden, um einen höheren CBD-Anteil zu erlangen, sondern sind naturbelassen und damit nicht gepimt mit Isolaten. Wir wollen dir hier das natürliche Produkt bieten, für beste Reinheit und Qualität.
Bioverfügbarkeit & Pharmakokinetik
Inhalation (Vaping/Rauchen von Blüten) bietet den schnellsten Wirkungseintritt und oft die höchste Bioverfügbarkeit. Wir empfehlen nicht zwingend das Inhalieren, da es natürlich auch Risiken des Rauchens beinhaltet. Aber die Möglichkeiten bestehen hier und insofern obliegt es natürlich deiner eigenen, ganz persönlichen Entscheidung. Natürlich gibt es auch Tabakersatz. Sublinguales Öl wirkt schneller als orale Einnahme (Kapseln/Lebensmittel), weil es den First-Pass-Effekt der Leber teilweise umgeht.
Typische Werte (variieren mit Studie & Methode):
- Inhalation: ~11–45 % (je nach Studie)
- Sublingual: ~12–35 %
- Oral: ~6–19 %
Ein praktischer Tipp: Für akute Effekte (zum Beispiel plötzliche Angst) liefert die Inhalation den schnellsten Nutzen; für gleichmäßige, planbare Effekte ist sublinguales Öl besser geeignet. Vielleicht ist sogar die Kombination aus beiden Möglichkeiten eine gute Alternative.
Wirkung & Entourage‑Effekt
Das sogenannte Entourage‑Effekt-Konzept beschreibt die Synergie zwischen Cannabinoiden und Terpenen. Es gibt Hinweise, dass Full‑Spectrum‑Produkte (Öl oder Blüten, man darf aber auch CBD-Hasch hinzunehmen) in manchen Fällen bessere Ergebnisse liefern können als reine Isolate. Klinische Belege sind jedoch begrenzt und heterogen. Alternativ gibt es dazu auch die CBD-Destillate, welche im Full-Spectrum unterwegs sind und bestens geeignet sind, um diesen Entourage-Effekt zu erzielen.
Speziell dazu haben wir einen Beitrag im Magazin erstellt, wo speziell das Isolat/Cristals und auch Destillat/Crumble euch näher gebracht werden.
Anwendungsformen & Dosierung
CBD Öl: Sublingual (unter die Zunge), in Kapseln, als Zutat in Lebensmitteln, oder topisch über die Haut.
CBD Blüten: Im Vaporizer (empfohlen vor Rauchen), direkte Inhalation, oder Weiterverarbeitung zu Tinkturen/Esswaren.
Unsere empfohlene Anfangsdosierungen, welche zur Orientierung dient und ausdrücklich keine medizinische Beratung darstellt:
- CBD‑Öl (sublingual): Start 5–10 mg/Tag, langsam steigern
- CBD‑Blüten (inhalativ): 1–3 Züge als Ersteinschätzung; Die Wirkung tritt sehr schnell ein, hier kannst du dich weiter herantasten.
Bezüglich der empfohlenen Menge bei CBD Ölen beachte bitte die empfohlene Vorgabe auf der Verpackung, wobei dies den Durchschnittsmenschen in etwa beschreibt.
Risiken & Wechselwirkungen
Auch bei CBD-Produkten können Risiken und Wechselwirkungen vorhanden sein oder entstehen. So zum Beispiel Wechselwirkungen mit Medikamenten, zum Beispiel CYP‑Enzyme. Bei höheren Dosen kann es ebenfalls zu Leberwertveränderungen kommen. Dies muss nicht zwangsläufig ein Absetzen nach sich ziehen, sollte aber zumindest mit deinem Hausarzt besprochen werden, der hier eine Risikoabschätzung vornehmen kann. Sedierende Effekte in Kombination mit Alkohol oder Sedativa sind ebenfalls möglich, aber bisher nicht sehr häufig festgestellt, wobei sedierend ein sehr weitreichender Ausdruck ist. Und pulmonale Risiken beim Rauchen (Vaping ist schonender, aber nicht risikofrei) treten durch den Kosum mit Tabakstoffen auf.
Öl vs. Blüten — Kurzvergleich
|
Aspekt |
CBD‑Öl |
CBD‑Blüten (Vapen) |
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Wirkungseintritt |
10–60 min (sublingual/oral) |
Sekunden bis Minuten (inhalativ) |
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Bioverfügbarkeit |
moderat (sublingual) bis niedrig (oral) |
höher (inhalativ) |
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Dosierbarkeit |
hoch (präzise mg‑Angabe) |
gering (schwierige Standardisierung) |
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Risiken |
geringer (keine Inhalation), mögliche Wechselwirkungen |
Inhalationsrisiken, Produktqualität relevant |
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Diskretion |
hoch |
niedrig |
FAQ
Häufig gestellte Fragen
- Macht CBD-Öl high?
Nein: Reines CBD ist nicht psychoaktiv in der Art wie THC. Vollspektrum‑Produkte können jedoch Spuren THC enthalten.
- Sind Blüten sicherer als Öl?
Das hängt von der Anwendung ab. Vapen ist schonender als Rauchen; Öl vermeidet Inhalationsrisiken.
- Kann CBD Wechselwirkungen mit meinen Medikamenten haben?
Ja. Sprich mit deiner Ärztin/deinem Arzt, falls du Medikamente einnimmst, insbesondere Antikoagulanzien, Antiepileptika oder starke CYP‑Substrate.
Wissenschaftliche Quellen
Ausgewählte, vertrauenswürdige Studien und Reviews (zum Weiterlesen):
Hinweis: Dieser Artikel dient nur Informationszwecken und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen konsultiere bitte eine Ärztin/einen Arzt.
Kurz-Check: Was du jetzt tun kannst
- Wenn du schnelle Wirkung brauchst → Blüten (vapen).
- Für langfristige, diskrete Anwendung → Öl (sublingual).
- Bei Medikamenten → vorher Ärztin/Arzt fragen.
- Prüfe COAs (Lab reports) vor dem Kauf.
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Von Andreas Grützner
Gründer von PURPLE GROWS
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